PART RECOVERY
Lösungsmodul

Polymer & Rubber Recovery

Kunststoff- und Elastomerteile ersetzen, wenn Originalmaterial und Lieferant fehlen

Polymer- und Gummiteile sind kritisch, weil sie oft unscheinbar wirken, aber funktional stark belastet sind.

Geometrie allein reicht hier nicht. Entscheidend sind Material, Härte, Alterung, Medienkontakt, Temperatur, Reibung und Einbausituation.

Deshalb betrachten wir Kunststoff- und Elastomerteile nicht als einfache Kopie, sondern als funktionale Ersatzlösung.

Geeignet für

  • technische Kunststoffteile
  • Führungen
  • Abdeckungen
  • Schutzkappen
  • Dichtprofile
  • Lager- und Pufferelemente
  • Elastomerteile
  • Gummimetallteile
  • tiefgezogene oder geformte Kunststoffteile
  • Kleinteile aus älteren Maschinen, Fahrzeugen oder Anlagen

Vorgehen

  1. 01Funktion klären
  2. 02Einbausituation dokumentieren
  3. 03Altmaterial analysieren
  4. 04Verschleiß und Alterung bewerten
  5. 05Ersatzwerkstoff auswählen
  6. 06Fertigungsweg festlegen
  7. 07Musterteil herstellen
  8. 08Passung und Funktion prüfen

Mögliche Fertigungswege

  • SLS für robuste Kunststoffteile
  • MSLA für präzise Muster und kleine technische Teile
  • Vakuumguss für kleine Serien
  • CNC-Bearbeitung aus Halbzeug
  • Tiefziehen über Werkzeugform
  • Werkzeug- oder Formbau für wiederkehrenden Bedarf
  • Ersatzkonstruktion, wenn das Originalmaterial nicht sinnvoll reproduzierbar ist

Ergebnis

  • funktionsfähiger Ersatz
  • dokumentierte Materialentscheidung
  • Muster- oder Serienteil
  • reproduzierbarer Fertigungsweg
  • technische Grundlage für spätere Nachlieferung

Wichtig bei Gummiteilen

Gummi hält nicht automatisch ewig und lässt sich nicht beliebig „nachbauen".

Bei Elastomeren geht es um eine funktionale Entscheidung:

  • gleiche Funktion
  • geeigneter Werkstoff
  • passende Härte
  • ausreichende Medienbeständigkeit
  • realistische Lebensdauer
  • wirtschaftlicher Fertigungsweg

Klare Grenze

Wir versprechen keine Wunderkopie alter Gummiteile. Wenn ein Elastomer gealtert, versprödet oder chemisch verändert ist, muss die Ersatzlösung technisch neu bewertet werden.